Spielerschutz: Dein Verhalten realistisch einschätzen

Junge Frau geht am Bahnhof vorbei, Blick auf Werbeplakat.

Glücksspiel ist Unterhaltung, kein Einkommen und kein Ausweg aus finanziellen Schwierigkeiten. Wenn sich das Spielen anders anfühlt – wenn es sich wie ein Zwang oder wie eine Lösung für Geldprobleme anfühlt – lohnt sich ein genauer Blick auf das eigene Verhalten. Diese Seite zeigt, woran du eine problematische Entwicklung erkennst und wo du sofort Hilfe bekommst.

Woran du eine problematische Entwicklung erkennst

Nicht jedes Spielen ist harmlos, aber auch nicht jedes intensive Spielen ist automatisch ein Problem. Achte auf konkrete Anzeichen, nicht auf ein vages Gefühl:

Wenn mehrere dieser Punkte zutreffen, ist das kein Anlass für Selbstvorwürfe, sondern ein Grund, sich Unterstützung zu holen. Weiter unten stehen die Kontakte dazu.

Werkzeuge zur Selbstbegrenzung

Lizenzierte Schweizer Online-Casinos sind verpflichtet, Werkzeuge zum Spielerschutz bereitzustellen. Dazu gehören:

Diese Funktionen finden sich in den Kontoeinstellungen jedes lizenzierten Anbieters. Wichtig: Eine Spielsperre kann nicht einfach selbst wieder aufgehoben werden. Dafür ist eine kantonal anerkannte Fachperson hinzuzuziehen – die Sperre ist bewusst so gestaltet, dass sie nicht in einem impulsiven Moment rückgängig gemacht werden kann.

Jedes Casino ist zudem verpflichtet, ein Sozialkonzept zum Spielerschutz zu erarbeiten. Ob ein Anbieter über eine gültige Schweizer Lizenz verfügt, lässt sich über den Link zur ESBK-Datenbank in der Fusszeile prüfen; bei Online-Casinos zusätzlich über die von den Glücksspielbehörden bereitgestellte White-List.

Wo du jetzt Hilfe bekommst

Wenn das Spielen ausser Kontrolle gerät, sind das die Anlaufstellen:

Sucht Schweiz – Fachstelle für Suchtfragen, auch zu Geldspielsucht.

SOS Spielsucht – Hilfsangebot speziell für Betroffene von Spielsucht und deren Angehörige.

Beide Organisationen bieten Beratung unabhängig davon, wie weit die Situation bereits fortgeschritten ist. Ein Anruf oder eine Kontaktaufnahme bedeutet keine Verpflichtung zu etwas – nur einen ersten Schritt.

Mindestalter

Für Geldspiele und Glücksspiele gilt in der Schweiz ein Mindestalter von 18 Jahren. Für Lotterien liegt die Grenze bei 16 Jahren, für Online-Lotteriespiele haben Swisslos und Loterie Romande freiwillig ebenfalls 18 Jahre festgelegt. Ein Verstoss gegen diese Altersgrenzen ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Grund für Anbieter, ein Konto zu sperren.

Was diese Seite nicht ersetzt

Diese Seite ersetzt keine Beratung und keine Therapie. Sie fasst zusammen, was auf dem Schweizer Markt an Schutzmechanismen existiert und wo Hilfe verfügbar ist – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Beworben werden auf Freude Play ausschliesslich Online-Casinos mit gültiger Schweizer Lizenz. Ausländische Anbieter ohne diese Lizenz werden nicht empfohlen, und die Umgehung von Geo-Blocking-Massnahmen über VPN ist nicht zulässig.

Alle Angaben zu Boni, Limiten und Bedingungen erfolgen ohne Gewähr; die aktuellen Bonusbedingungen sollten vor jeder Nutzung direkt beim Anbieter geprüft werden. Boni werden nicht als Bargeld ausgezahlt. Wo höhere Umsatzbedingungen gelten, wird dies gesondert ausgewiesen, ebenso eine mögliche maximale Gewinnhöhe, sofern diese vom Anbieter festgelegt ist.


Stand: 11 August 2026